Gemeinsam Neues entdecken und dabei die Zeit vergessen...

 

Die Legende des Traumfängers

Die Geschichtenerzähler der Ojibwa berichten von der Spinnenfrau Asibikaashi, die sich um die Kinder ihres Landes kümmerte. Als die Ojibwa in alle vier Ecken Nordamerikas zogen, wurde es für Asibikaashi schwierig, ihre Schützlinge zu erreichen. Deshalb bat sie Mütter und Großmütter, für ihre Kinder und Enkel aus Weidenreifen und Sehnen oder Garn aus Pflanzenfasern magische Traumnetze oder Traumfänger zu weben, in denen sich schlechte Träume verfingen.

Das brauchen Sie:

  • * Biegsame Zweige wie z.B. von der Birke (Weiden funktionieren auch gut)
  • * etwas Wolle oder Baumwollgarn
  • * Federn
  • * eine Schere
  • * einen dünnen Draht
  • * Glasperlen zum Auffädeln
Sporn Aufatmen

Alice im Wunderland sagt:
"Ein Traum ist nicht Wirklichkeit".
Worauf der Hutmacher meint:
"Wer kann schon sagen, was was ist"

Und so entsteht Ihr Traumfänger ...

 

Ein paar biegsame Zweige zu einem lockeren Reifen verflechten. Zur Stabilisierung die Zweigenden miteinander verdrillen. Traditionell sind Traumfänger nicht größer als die Hand eines Erwachsenen, aber natürlich können sie ihrer Fantasie freien Lauf lassen.
Zur weiteren Stabilisierung das Baumwollgarn fest um die Verbindungsstelle wickeln.
Für das Netz einen 4 m langen Garnfaden abschneiden. Ein Fadenende zur Schlaufe knoten und diese an einer beliebigen Stelle um den Reifen legen. Das andere Ende durch die Schlaufe ziehen.
Den Faden 3 bis 5 cm seitlich am Reifen entlangführen und eine weitere Schlaufe legen. Auf diese Weise fortfahren, bis Sie wieder am Ausgangspunkt angekommen sind. Alle Schlaufen straff, aber nicht zu fest anziehen.
Den Faden zwischen der ersten und zweiten Schlaufe, dann zwischen der zweiten und dritten Schlaufe usw. mittig um das gestraffte Garn schlingen, um die Fäden zur Mitte des Reifens zu ziehen. Auch diese Fäden in der Mitte umschlingen und zur Mitte ziehen. Fädeln Sie in dieser dritten Runde eine Perle mit ein - sie symbolisiert die Spinne, die in ihrem Netz auf Beute lauert.
Fahren Sie auf diese Weise fort, bis das Netz fast geschlossen ist. In der Mitte ein kleines Loch lassen. Zum Schluss den Faden doppelt verknoten und die Enden abschneiden.
Schneiden Sie 5 cm lange Drahtstücke in der benötigten Anzahl zu, und wickeln Sie sie stramm um die Federkiele. Das obere Ende des Drahts jeweils zu einer kleinen Schlaufe biegen. Etwa 15 cm lange Baumwollfäden durch die Drahtschlaufen fädeln und um den Draht wickeln. Das Garn verknoten, damit es fest sitzt und nicht verrutscht. Fixieren Sie das lose Fadenende mit einem Doppelknoten am Reifen. Auf diese Weise weitere Federn in beliebiger Anzahl anbringen.
Einen 40 cm langen Wollfaden zuschneiden, beide Enden an das obere Ende des Traumfangers knoten und den Traumfänger aufhängen

Wir wünschen Ihnen einen guten und gesunden Schlaf und nur die wundervollsten Träume

 

Maria und Wolfgang

 

Neugierig geworden?

Lassen Sie sich hier von unserer Region verzaubern.

Olympiaregion Seefeld

Der Goldene Herbst im Leutaschtal